Stützpunktschulen
Stützpunkte stellen im Rahmen des Kooperationsmodells die leistungssportliche Ausrichtung dar. Sie verfolgen eine sportartspezifische Talentsichtung und Talentförderung unter gleichzeitiger Berücksichtigung einer optimalen schulischen Entwicklung.

Umfang des Sportangebotes im Stützpunkt:

Die Schule richtet zusätzlich zur Sportarbeitsgemeinschaft für die Stützpunktschüler im Rahmen des Differenzierten Sportunterrichtes (DSU) mindestens zwei Interessengruppen in der Stützpunktsportart mit je zwei DSU-Stunden ein. Dieser Unterricht wird in der Regel von hauptamtlichen Lehrkräften im Rahmen ihrer Unterrichtspflichtzeit oder nebenamtlich erteilt. Falls Vereinsübungsleiter diesen Unterricht übernehmen, werden diese aus staatlichen Mitteln der Schule für nebenberuflichen Unterricht vergütet.

Der Sportverein bietet der Stützpunktschülergruppe ein zusätzliches sportartspezifisches Leistungstraining an (2–4 Trainingswochenstunden). Die Teilnahme bedarf der Mitgliedschaft in diesem Verein.

Staatliche Förderung eines Stützpunkts

Schule
Anerkannte staatliche Stützpunktschulen können für die Erteilung des Differenzierten Sportunterrichts in der jeweiligen Stützpunktsportart vom Staatsministerium einen Budgetzuschlag erhalten. Die Bemessung dieser zusätzlichen Stunden erfolgt im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel unter Berücksichtigung u.a. des Sportindex, d.h. der tatsächlich erteilten Sportstunden der Schule in Relation zur Sportklassenzahl. Auf die richtige Buchung des Differenzierten Sportunterrichts in ASV mit dem Schlüssel Smd bzw. Swd bzw. im Fall koedukativen Unterrichts Skd ist daher zu achten. Nur so kann im Staatsministerium die Einhaltung des Sportindexes nachvollzogen werden.

Verein
Der Übungsleitereinsatz für das sportartspezifische Leistungstraining wird im Rahmen der Vereinspauschale vergütet.

Eine Übersicht über die vorhandenen Stützpunktschulen in Bayern finden Sie hier.