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Medaillenregen für die bayerischen Teams beim JTFO-/JTFP-Winterfinale

(27.02.2016)
Neun Podest-Platzierungen, davon drei Mal Goldmedaillen – die bayerischen Schulsportmannschaften können auf ein erfolgreiches Winter-Bundesfinale beim Wettbewerb JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA/PARALYMPICS zurückblicken. Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle war voll des Lobes für die Athleten: „Ich gratuliere allen Gewinnerinnen und Gewinnern ganz herzlich. Die Ergebnisse zeigen, dass die bayerischen Schulen im Ski alpin und Skilanglauf deutschlandweit Spitze und nur schwer zu schlagen sind.“



Gold-, Silber- und Bronzemedaillen im Skilanglauf:
Die Achental-Realschule Marquartstein verwies in der WK III Jungen die Mannschaften aus Oberwiesenthal und Oberhof auf die Plätze zwei und drei. Das Gymnasium Hohenschwangau wurde 8.


In der Wettkampfklasse (WK) III der Mädchen landete das Gertrud-von-le-Fort-Gymnasium aus Oberstdorf hinter dem Sportgymnasium Oberhof aus Thüringen auf Platz zwei. Die Mädchen der  Achental-Realschule Marquartstein belegten Rang fünf.

In der gemischten WK IV setzte sich die hessische Uplandschule Willingen vor dem "Glückauf"-Gymnasium Altenberg (Sachsen) und dem Ludwig-Thoma-Gymnasium Prien (Bayern) durch. Knapp dahinter für das Mixed-Team der CJD Christophorusschule Berchtesgaden auf Rang vier.
Der Bundessieger von 2014 und 2015 beim Wettbewerb JUGEND TRAINIERT FÜR PARALYMPICS, die Franziskus-Schule Au am Inn, landete in diesem Jahr auf dem hervorragenden 2. Platz hinter der Förderschule Max Kästner aus Frankenberg (Sachsen). Die ersten Gratulanten waren Ministerialrätin Heidi Repser vom Bayerischen Kultusministerium und die Delegationsleiterin der bayerischen Mannschaften, Erika Schwitulla, Leiterin der Bayerischen Landesstelle für den Schulsport.

Bayern dominieren die Alpinski-Wettbewerbe - nur NRW kann sich eine Bronzemedaille erkämpfen:
In den alpinen Skiwettbewerben hatten alle Teilnehmer/innen mit dem Wetter zu kämpfen; am Ende setzten sich die bayerischen Rennläufer/innen souverän durch und standen fünf Mal auf dem Siegerpodest:
Bei den Jungen und Mädchen der WK IV gewannen jeweils die Schulen aus Garmisch-Partenkirchen: das St.-Irmengard-Gymnasium bei den Mädchen und das Werdenfels-Gymnasium bei den Jungen. Bei den Mädchen gingen zudem auch noch die Silber- und Bronzemedaillen nach Bayern: das Gymnasium Tegernsee belegte Platz 2, das Finsterwalder-Gymnasium Rosenheim Platz 3. Das Jungenteam vom Gymnasium Hohenschwangau belegte Platz 2, das Isar-Gymnasium München verpasste das Stockerl mit Platz 4.

Auch die bayerischen Skispringer landeten mit weiten Sprüngen am Ende auf den Podestplätzen: die Regionalteams aus Ost- und Westbayern freuten sich über die Silber- und Bronzemedaillen hinter dem Regionalteam Inselberg.

Gewürdigt wurden die Erfolge aller Schülerinnen und Schüler bei der großen gemeinsamen Abschlussfeier der Deutschen Olympischen Akademie mit 800 Finalteilnehmern im Haus des Gastes. Für eine Talkrunde und die Übergabe von Medaillen und Pokalen bei den Siegerehrungen - dem wichtigsten Teil des Abends - waren prominente Sportler gekommen, was den hohen Stellenwert des Wettbewerbs JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA und JUGEND TRAINIERT FÜR PARALYMPICS unterstreicht: Martin Schmitt (Skisprung-Weltmeister, Weltcup- und Olympiasieger), Christoph Burkard (Weltmeister und Paralympics-Sieger im Schwimmen), Paul Berg (erfolgreicher Snowboard-Crosser und Olympiateilnehmer) sowie Peter Schlickenrieder (Olympischer Silbermedaillengewinner im Skilanglauf) als Vizepräsident des Deutschen Skiverbandes und Christian Breuer (15-facher Deutscher Meister und Weltrekordler im Eisschnelllauf) als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Schulssportstiftung waren gekommen und gaben den glücklichen Nachwuchstalenten nicht nur die Hand, sondern auch viele wertvolle Tipps für eine erfolgreiche Sportkarriere.

Auch wenn es bis zum nächsten Winterfinale noch ein Jahr dauert: Wir freuen uns jetzt schon auf das "Bundesfinale dahoam" vom 19. bis 23. Februar 2017 in NESSELWANG!